Pinterest – Die Welt der Pins

Written by Janine Grieß. Posted in Web-Tipp

Clara Lohmann

Autor:
C. Lohmann

In den USA boomt das Bildernetzwerk und ist in aller Munde: Pinterest! In Deutschland ist die Online-Plattform noch weitgehend unbekannt – was sich jedoch schnell ändert.

Bis vor kurzem war die Website eine Beta-Version, bei der eine Anmeldung nur infolge einer Einladung möglich war. Inzwischen ist das Netzwerk offen und jeder kann sich anmelden, wahlweise auch verknüpft mit Facebook oder Twitter. Die eigene „Pinterest-Page“ ist bei Pinterest sehr reduziert und schlicht gehalten, so kann der Nutzerlediglich einen kurzen Text über sich verfassen und ein Profilbild einfügen.

Sehr angenehm für den Nutzer ist, dass der Zweck der Website, das Teilen von Bildern, im Vordergrund steht. Es gibt keinerlei externe Werbung in Form von Anzeigen auf der Website. Pins“ werden die Bilder genannt, die auf Pinterest von den Nutzern gepostet werden.

Gefällt einem Nutzer die Art der Bilder, die ein anderer Nutzer pinnt, kann man diesem folgen und wird dann als „Follower“ dieses Nutzers bezeichnet. Die aktuellen Pins der Personen, denen er folgt, werden ihm in der Zukunft auf der Startseite angezeigt. Attraktiv für den „Pinner“ ist hierbei, dass ihm nur Inhalte angezeigt werden, welche ihn interessieren.

Es können jedoch unzählige Pinnwände, bei Pinterest, „Pinboards“ genannt, erstellt werden. Jede Pinnwand muss benannt, kurz beschrieben und in eine der 37 Kategorien eingeordnet werden, wie zum Beispiel Architektur, Tiere oder Zitate. Diese Pinboards können jetzt mit den Pins, also Bildern, gefüllt werden.

Bilder können auf 3 Wege in den Bilderpool von Pinterest eingebracht werden:

  • Hochladen von der Festplatte
  • Web als direkte Quelle
  • Weiterpinnen im Pinterest-eigenen Bilderpool

Oft wird das Web direkt als Quelle für Pins genutzt. Für das Pinnen von Bildern anderer Websites ist es am einfachsten einen „Pin-it-Button“ als Script in die Lesezeichen-Symbolleiste des Browsers einzufügen. Bei dem Stöbern auf anderen Websites kann ein Pinterest-Nutzer so in Sekundenschnelle ein interessantes Bild „pinnen“. Wenn der Nutzer nun ein Bild auf einer Website sieht, welches er anpinnen möchte, drückt er auf den „Pin-it-Button“ und eine Pinterest Anwendung lädt das Bild in das Pinboard. Es erscheint nun auch auf der Startseite seiner Follower. Durch einen Klick auf das Bild auf Pinterest wird man zu der zugehörigen Website, welche als Bildquelle dient, weitergeleitet.

Überwiegend werden die Bilder jedoch durch „Repins“ verbreitet, denn der größte Spaßfaktor im Pinterest-Netzwerk ist das Pinterest„Weiterpinnen“ im Pinterest-eigenen Bilderpool. Wenn einem Nutzer das Bild einer anderen Person auf Pinterest gefällt, kann er es an eines seiner eigenen Pinboards weiterpinnen und erstellt so ein „Repin“ und wird wiederum mit seinen eigenen Followern geteilt. 

So entstehen auf Pinterest Kaleidskope verschiedener Interessen und Vorlieben, was zum Stöbern auf der Website sowie zur Selbstdarstellung einlädt.

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