„Der Ernst des Lebens – und was man dagegen tun muss“

Written by Janine Grieß. Posted in Rezensionen

Katharina Jenke

Autor:
K. Jenke

Ich muss gestehen, als ich das Buch „Der Ernst des Lebens – und was man dagegen tun muss“ zum ersten Mal las, war mir gar nicht nach Heiterkeit. Circa vier Stunden und 176 Seiten später, wollte das Schmunzeln nicht mehr vom Gesicht verschwinden.

Die Brüder Andreas und Stephan Lebert verstehen dieses Buch als ihre ganz eigene Welt der Heiterkeit, in der nicht nur Erinnerungen an gute Momente, sondern auch unangenehme Momente das Fundament für ein subjektives Abbild einer Welt bilden.  Fast jeder Augenblick  wird dadurch kindlich als Erinnerungsstück bunter und heiterer.

Im Zuge des Baus einer Welt der Heiterkeit durch die Autoren, schöpft das Buch (2010 im Fischer Taschenbuchverlag erschienen) aus einer Vielzahl von Anekdoten. Dabei nicht nur solche aus dem privaten Erfahrungsschatz der Autoren, sondern auch aus der Kultur und Wissenschaft. So entstehen kurze Geschichten, die sehr gut auf das eigene Leben zu adaptieren sind und immer wieder einladen, der Heiterkeit eine weitere  Chance zu geben, aus dem Winterschlaf zu erwachen. Die Leichtigkeit des Schreibstils erleichtert dies zusätzlich.

Schlussendlich habe ich mir nun fest vorgenommen, meine eigene Welt der Heiterkeit zu bauen, mit all den Möglichkeiten, die mir durch dieses Buch aufgezeigt wurden. Zugegebenermaßen wird dieses Buch für alle Weltverbesserer keine große Hilfe sein. Allerdings empfehle ich jedem Menschen, der bereit ist, über sich selbst zu lachen und die Schatten des Lebens an die Hand zu nehmen, einen Blick in eine Welt zu werfen, die einem doch sehr vertraut scheint: die Welt der Heiterkeit.

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